Organizing Personal

Study Motivation

Study Motivation

Es ist Ostermontag. Eine letzte Ruhe vor dem Sturm. Denn diese Woche bedeutet gleichzeitig auch Semesterstart. Auch wenn mein persönlicher Stundenplan montags eh keine Veranstaltung vorsieht, genießen wahrscheinlich einige noch ihren letzten freien Tag. Die Chance möchte ich dafür nutzen, um meine Tipps für Konzentration und das Lernen mit euch zu teilen und uns gemeinsam mental auf das neue Semester vorzubereiten.

1. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre
Man mag vielleicht nicht wirklich viel Wert auf Ordnung legen, so geht es mir teilweise auch, dennoch kann ich einfach besser und konzentrierter arbeiten, wenn mein Schreibtisch von allem unnötigen Kram leergeräumt ist. Ich versuche diesen Zustand die meiste Zeit beizubehalten, ansonsten räume ich kurz 1-2 Minuten auf, bis alles wieder frei ist und bevor ich anfange, mich an meine Uni-Sachen zu setzen. Pflanzen sollen auch zu einer besseren Atmosphäre beitragen, also habe ich ein paar pflegeleichte Grünpflanzen auf der Fensterbank vor mir aufgereiht. Dazu ein paar fake Blüten, damit sie immer bunt und lebendig aussehen und eine Duftkerze, die mich immer wieder entspannt.

Study Motivation

2. Energie auftanken
Nichts ist ablenkender als ein grummelnder Magen und Hungergefühl. Mit einem zu vollen Magen kann man sich aber auch nicht immer gut konzentrieren. Wenn ich merke, dass ich langsam Hunger bekomme, esse ich schnell noch eine Banane oder einen Apfel vor dem Lernen, damit mein aufkommendes Hungergefühl mich nicht beim Lesen stört. Dann stelle ich mir noch etwas zu trinken bereit (wobei… jetzt wohl eher nicht mehr. You’ll get why at the end of this text) und mein Arbeitsplatz ist auch schon ausreichend vorbereitet.

3. BGM
“I can’t stand the silence”. So geht es mir immer. In den meisten Fällen hasse ich absolute Stille. Viele können erst dann lernen. Früher habe ich immer den Fernseher laufen gelassen, damit ich mich nicht einsam fühle, was aber auch nicht zur Produktivität beiträgt. Da ich mitten in der Innenstadt wohne, reicht es mir meist, wenn ich einfach das Fenster aufmache und nebenbei den Straßengeräuschen lauschen kann. Ansonsten habe ich zwei Playlists, die bei mir jederzeit im Hintergrund laufen. Hauptsache die Songs haben keine Vocals, die mich ablenken könnten und sind nicht zu aufregend. Zum einen greife ich auf die YouTube-Playlist “Ghibli Jazz” (jap, es ist genau das, was es sagt!) oder auf Lofi Hip Hop Beats zurück. Da habe ich übrigens extra eine Spotify-Playlist erstellt, die ich gerne mit euch teile und die euch rund 2 Stunden bedudeln kann.

4. Die richtigen Utensilien
Für die einen reichen Block und Stift, für mich muss es meist etwas schickeres sein. Ich kaufe nicht einfach den Student-Collegeblock und dazu irgendeinen billigen Kugelschreiber. Es muss auch was für das eigene ästhetische Auge sein. Bisher habe ich meist auf die Schreibwaren von Muji zurückgegriffen, meine Kugelschreiber hole ich mir immer noch dort. Das linierte Ringbuch, was ich mir immer holte, ist jedoch derzeit leider aus dem Sortiment. Deshalb bin ich dieses Semester auf die japanische Alternative von Campus umgestiegen. Ich habe mir vorgefertigte Blätter und einen Ordner zum Einheften geholt. Aber was mich derzeit am meisten zum Lernen motiviert: Zebra Mild Liner. Die Zebra Mild Liner sind Textmarker, die jedoch auf eine mildere Farbpalette zurückgreifen und einen nicht in grellen Neon-Farben anstrahlen. Viele verschiedene Farben stehen zur Auswahl und tatsächlich macht mich das aktuell mit am glücklichsten, wenn ich mir sagen kann: “Ab dem nächsten Thema benutze ich die und die Farbe, also go girl, damit du sie endlich nutzen kannst!”

Study Motivation

5. Motivations-Inspiration
Sollte ich mal ein Hängerchen haben, motiviert es mich ungemein, wenn ich andere fleißig lernen sehe. Ich könnte dafür einfach in die Uni-Bib gehen, aber die finde ich schrecklich. Stattdessen folge ich “Study Accounts” auf Instagram, die mich dazu auch noch mit schönen, ästhetischen Bildern dazu motivieren, selbst wieder meinen Allerwertesten an den Schreibtisch zu befördern. Übrigens benutzen viele von denen auch die Mild Liner und geben Inspiration, wie man schnöde Uni-Unterlagen dennoch ein wenig aufregender und farbenfroher gestalten kann.

6. Forest-App
Auf diese App bin ich vor Kurzem eben über diese Instgram-Accounts gestoßen. Vorab gesagt: die App kostet für iOS 1,99€, für Android gibt es eine kostenlose Light-Version, die jedoch viele der Features nicht beinhaltet, die auch mit 1,99€ erst noch freigeschaltet werden müssen. Aber was macht die App?
Du setzt dir einen Timer und sagst, dass du über diesen Zeitraum hinweg produktiv arbeiten, lernen oder was auch immer machen willst, Hauptsache produktiv sein! Hast du den Timer gestartet, fängt ein virtuelles Pflänzchen an zu wachsen. Wenn du jetzt die App schließt, um etwas anderes an deinem Handy zu machen, stirbt deine Pflanze. Wenn du die Zeit durch hältst, hast du am Ende ein gesundes Pflänzchen in deinem Wald stehen. Ziel ist es so, Tag für Tag einen gesunden Wald aufzubauen. In der Vollversion können Freunde hinzugefügt werden, sodass man sich täglich gegenseitig durch kleine Konkurrenzkämpfe, wer schafft mehr, anfeuern kann. Außerdem erhält man als Belohnung für jedes gewachsene Plänzchen Münzen. Diese Münzen kann man entweder in der App ausgeben, um weitere Pflanzenarten freizuschalten oder man spart weiter und kann die Münzen am Ende dafür ausgeben, dass echte Bäume gepflanzt werden. Das finde ich super! Nicht nur “gezwungen” produktiv zu sein, sondern gleichzeitig auf etwas Gutes hinarbeiten und zu tun. Forest könnt ihr übrigens auch im Browser am PC nutzen, sodass ihr nicht nebenbei auf Seiten wie Facebook, Twitter oder Instagram rumsurft und eure Bäume killt. Ich habe damit kein Problem, wenn ich mich mal hinsetze, diesen Seiten fern zu bleiben und da ich meist diverse Seiten für Uni und arbeit brauche, beschränke ich mich auf die Handy-App. Wer will, kann mir ja mal sagen, ob er die App ausprobieren will und wie er sie findet. Ich würde mich freuen, würden wir uns gegenseitig hinzufügen!

Das war es nun mit meinen Vorschlägen. Einen letzten Tipp habe ich aber noch, der ziemlich offensichtlich ist: kippt kein Wasser über euer Notebook. Das ist mir gestern passiert und ich habe das Ding erfolgreich zerstört… Leider brauche ich mein Notebook dringend zum Lernen und zum Arbeiten und es muss schnellstmöglich ein Neues her (ich darf diesen Post übrigens gerade über das Notebook meines Freunds fertigstellen – Danke!). Ich hab zwar ein kleines, finanzielles Polster für solche Notlagen, dennoch wird mich der Neukauf ziemlich reinreißen. Daher möchte ich an dieser Stelle nochmal auf die Support-Möglichkeiten hinweisen: wenn euch gefällt, was ich mache, würde ich mich freuen, würdet ihr diese Arbeit unterstützen. Ich bin ehrlich: am meisten würde ich mich aktuell über PayPal-Spenden freuen. Aber an sich freue ich mich auch immer, wenn ihr z.B. euer überschüssiges Geld einsetzt, um weitere Bäume in die Welt zu setzen. Wie vorhin erwähnt: (m)ein Notebook brauche ich dringend für die Uni und die Arbeit. Aber auch um diesen Blog hier zu betreiben. Oder für I Know Your Game, um dort Artikel in die Welt zu setzen. Oder Aufnahmen für meine beiden Podcasts, die Pixelfrauen und Philusophie zu machen. Ihr kennt diese Projekte noch nicht? Dann schaut mal flix rein! Und wenn euch gefällt, was ich so alles treibe, dann lasst doch vielleicht ein kleines Trinkgeld hier.

Related Post

1 Kommentar

  1. Pingback: Oh, Japan – Fancyschmancy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.